Tuxine's Blog


Christliche Blutsauger

Veröffentlicht in Glaube, Persoenlich von Tuxine am 20 Februar, 2008

Ich weis nicht, ob ihr das kennt. Leute die sich ständig um sich selbst drehen. Die alles auf sich beziehen.

Es ist anstrengend, sich mit denen auf längere Zeit zu unterhalten. Sprich sie erzählen und erzählen von sich und kotzen sich bei einem aus und sehen alles scheiße,…

Sie haben Probleme, wissen das auch, wollen aber nichts ändern. wollen keinen neuen Weg gehen, Sie wollen alles in ihrem trott lassen, weil Veränderung heißt Sachen los zu lassen und neue Wege zu gehen. Klar ist es oft mit Schmerz verbunden. Veränderung ist nie einfach. Aber wenn ich es nicht WILL, dann verändere ich auch nichts. dann dreh ich mich weiter um mich selbst herum.

Beispiel: ich trete aus versehen in Hundescheiße. Das stinkt tierisch und der Schuh ist dreckig. Normalerweise geh ich her und wasch den Schuh ggf. schruppe ich ihn auch mit mühe. aber die Sache ist dann erledigt. Doch wenn ich den Schuh nicht wasch, und weiter geh, werde ich ständig vom Geruch dran erinnert, das ich da Scheiße habe. Wenn ich dann noch abends den Schuh ausziehen will, kann es sein, das ich mit der Hand noch einmal in die Scheiße lange.

So ist es mit den Problemen auch, entweder ich bereinige sie und geh weiter ohne drüber nachzudenken und geh meinen weg mit Jesus und er macht mich frei von allem. vielleicht muss ich auch was dafür tun und es wird nicht einfach. aber danach bin ich die Sache los. Wenn ich aber die Sache weiter trage, und evtl. nur einen Teil weg mach, werde ich dennoch immer dran erinnert und falle ggf. zurück.

Christilche Blutsauger machen einem das leben echt nicht einfach, sie ziehen einem die positive Energie heraus und klammern sich mit aller macht an einem. Sobald man sich nicht mehr mit denen unterhält, heißt es, man mag sie nicht mehr. sobald man sein eigenes leben lebt und auch sich um seine Familie kümmert und nicht um den anderen heißt es: es ist ihr doch scheiß egal was mit mir ist.

4 Antworten zu 'Christliche Blutsauger'

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  1. Ani sagte,

    klingt anstrengend.
    das beraubt dich ja auch deiner eigenen freiheit, wenn du dauernd denkst „oh nein, wie sieht der/die das denn jetzt wieder… denkt bestimmt wieder, ich mag ihn/sie nicht mehr…“ usw.
    irgendwann hast du dann auch noch schuldgefühle, die dir die person „andreht“.

    sofx!
    ani

  2. eulchen sagte,

    ne Schuldgefühle würde ich das nicht nennen.
    man muss irgendwie die Distanz halten. wenn die nicht da ist, wird man in Beschlag genommen. man wird eingeengt und erstickt daran.

    aber da muss man denk ich auch so hart sein und das einem egal ist, was der die denkt wenn man weg geht

  3. DieMaja sagte,

    Hm… stell ich mir anstrengend vor… weiß nicht, ich glaub so Leutchen muss man dann auch irgendwann sagen, dass sie dann mal selber den Allerwertesten hoch kriegen müssen und an ihrem Leben/Glaubensleben arbeiten müssen. Schließlich ist so ein Verhalten ja im Grunde ziemlich egoistisch, auch wenns vordergründig eher von Unsicherheit zeugt.


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