Helfersyndrom
Ich hatte die letzten Tage öfters das Gespräch mit Johannes. Wir haben uns über unsere Zeit unterhalten und auch über meine jetzige Zeit. Er hat mir gesagt, ich würde auf „Problemfälle“ stehen.
Ich war von der Aussage erst einmal geschockt. Aber er hatte recht. Ich finde Problemfälle anziehen. Ich weiß nicht warum aber ich find leute die Probleme haben bzw Psychisch krank sind bzw Depresiv, kein Selbstwertgefühl und die noch ihre Vergangenheit aufarbeiten müssen anziehend.
Heute hatten wir dann wieder ein Gespräch und er meinte ich hätte ein Helfersyndrom. Ich finde solche Leute ansprechend, da ich ein Helfersyndrom hab. Er hat mich sehr zum nachdenken angeregt und ja er hat recht. Wenn ich meinen Freundeskreis ansehe, fehlen mir die „normalen“ Menschen. Jeder hat Psychische oder andere Probleme. Ich muss einfach mal schaun wie ich weiter damit umgehe. Was das für meinen weiteren Weg bedeutet. Ich weiß noch nicht genau wies weiter gehen wird. Im moment ist noch alles Offen aber es wird auf jeden Fall etwas passieren.
Rückblick der letzten Wochen
Rückblick der letzten Wochen:
1. Gemeinde:
Ich hab am letzten Sonntag bei den Freaks gemerkt, das dies nicht mehr meine Familie ist. Ich finde die Leute echt toll und echt total lieb aber es gibt mir nicht mehr das was ich brauche. Mir fehlt einfach das Schwarzbrot der Input der mich im Glauben weiter vorran bringt. Auf der Suche nach Input habe ich die Gemeinde gefunden, bei der ich mich Zuhause fühle und den Input bekomme. Die FCG München ist eine Pfingstgemeinde deren Altersbereich von Kleinkind bis älterer Generation alles beeinhaltet und auch ein großes Angebot für Jugendliche bietet. Von Lobpreisabende bis hin zu Hauskreissen, Hb4-Jugend ist alles gebooten. Der Input in der Gemeinde ist auch toll. Es ist eine schöne Mischung aus ernsten ruhigen geplanten Gottesdiensten und total chaotischen und ausgeflippten Gottesdienst. Ich fühle mich dort wohl. Jetzt heißt es erst einmal schaun wie mein Weg mit Gott weiter geht.
2. Beruf:
Man kann gespannt sein wies weiter geht.
3. Hauskreis:
Man schaue was kommt. Auf jeden fall war der Mittwoch Hauskreis echt toll. Werde gerne wieder kommen.
4. Urlaub:
Endlich Urlaub, nach über 8 Monaten ist endlich mal Urlaub. Ich freu mich schon auf die schöne Zeit ohne Stress und ohne Arbeit. Morgen kommt meine Mama, dann gehts rund ![]()
Wer genaueres wissen will, weiß ja wie er mich erreichen kann.
Umstrukturierung

Veränderung:
Ich bin gerade dabei mein Leben einzureißen es neu zu ordnen und es umzustrukturieren.
Sorry das mein Blog darunter im moment sehr leidet.
Aber es gibt viele Sachen die mich gerade mehr beschäftigen als der Blog
zumal ich gerade in mein Leben vieles neu Aufbaue und dies wird evtl nicht mehr so sein wie bisher.
Das leben ist eine Dauerbaustelle, kaum ist man an einer Stelle fertig fängt man an der nächsten an.
Heimattag 2009
Dieses Wochenende war Heimattag bei uns im Dorf. Vor 10 Jahren bin ich selbst mitgelaufen und habe ein Schild getragen. Die Wägen haben sie richtig schön hergerichtet und ich fands aber auch ziehmlich krass zu merken, das ich von dort kaum noch Leute kenne, die da mit umhergezogen sind. Hier seht Ihr einige Bilder von den Leuten.
Ich liebe meine Heimat.




Negativdenker
Im Moment merke ich immer wieder wie viele Leute trotz des Tollen Wetters Negativ denken. Sie sehen in allem nur das schlechte.
Jammern herum, sind mit sich, ihrem Leben bzw. ihren Freunden nicht zufrieden.
Ich merk wie einige meiner Freunde (in München sowie in ganz DE) alles negativ sehen. Sie zweifeln an einer Freundschaft (wo es nichts zu zweifeln gibt), sie Zweifeln an sich sehen sich Minderwertiger als andere (obwohl sie viel mehr wert sind als sie denken) und ganz wichtig zweifeln sich an und ihr Leben.
Ich weiß nicht, was passiert ist, das sich Leute so geändert haben, aber eigentlich haben sie gar keinen Grund dazu, denn das Leben ist voller Überraschungen und voller schöner Dinge.
Diese Negativdenker schaffen es leicht Postivdenker herunter zu ziehen und diese zu Negativdenker umzuwandeln. Es ist leichter Negativ zu denken als eine Sache Positiv anzusehen.
Ich finde es traurig, das Leute sich teilweise nur um sich selbst drehen.
Mir geht es schlecht
Mich mag keiner
Mir ist alles egal
Ich bekomme eh nie einen Partner,…
Jedoch gibt es zwei verschiedene Spezies. Die drehenden Negativdenker (Sie drehen sich um sich selbst) und die stehenden Negativdenker (sie werden von anderen gedreht)
Eigentlich ist da ja kein großer Unterschied aber im Grunde ist es sogar ein sehr großer.
Die drehenden Negativdenker sind Leute, die sich immer selbst einreden das alles schlecht ist, die in jedem Satz in jeder Gestik in jeder Blume in allem das Negative sehen. (meistens gehören sie dann einer Gemeinde an, welcher genau dies den Menschen wieder vermittelt und sie fangen an nicht nur das Negative zu sehen sondern auch Dämonen zu sehen, diese werden dann schon zu den stehenden Negativdenker, wenn sie die Dämonen erkennen)
Die stehenden Negativdenker sind solche denen immer und immer wieder eingeredet wird, das sie nichts wert sind, das man sie nicht lieb hat, das sie schuld sind an der Krankheit ihrer Eltern,..
Diese Leute sind nicht zu unterschätzen. Bei diesen Leuten fällt es schwerer Ihnen mitzuteilen das sie etwas besonderes sind, da sie einem Menschen nicht glauben, wenn ihnen 5 das Gegenteil erzählen. Doch tut man dies immer und immer wieder, fangen diese Leute an zu grübeln.
Jedoch ist es schwieriger den drehenden Negativdenker umzuleiten, da diese so viel Schwung vom drehen haben, das diese eher den Positivdenker mitreisen alles negativ zu sehen oder es schwer ist, diese anzuhalten und zu stoppen und sie davon zu überzeugen das sie Positiv sind. Diese Leute sind nicht gerade einfach. Aber sie sind es wert zu kämpfen. Diese drehenden Negativdenker müssen selbst merken, das sie sich in etwas verrannt haben und das nicht alles negativ ist was sie negativ empfinden. Dann merken sie das es Leute gibt die sie wirklich lieb haben und die sie wirklich so mögen wie sie sind und dann müssen diese Leute nicht mehr eine Freundschaft anzweifeln oder an sich und ihrem Leben zweifeln.
Urlaub – good bye
Ja, jetzt ist er wieder vorbei. Mein lang verdienter Urlaub. Lust auf München hab ich im moment gar nicht. Ich muss mich zwingen nach München zu fahren. Am liebsten würd ich jetzt alles hinschmeißen und in Heiligenstadt bleiben. Aber da muss ich jetzt durch. das dreiviertel Jahr schaff ich auch noch
Aber es war so richtig schön hier, man kann im ganzen Haus umherlaufen, der große Garten da ist immer etwas zu tun, man konnte sich richtig austoben. Es war herrlich.
Ja also vor 2 Wochen hat mein Urlaub begonnen. Es war ein tolles Wochenende, mein Cousin hatte am Sonntag Konfirmation und es gab leckere Entenbrust und Klöse und Kuchen und Abendessen. Es war ein richtig schöner Sonntag.
Die restliche Woche hatte meine Mutter nachtschicht so war mit Ihr nicht viel anzufangen und ich kochte Mittags immer das essen und mein Vater und ich erledigten einige Arbeiten im Garten. Steckten Zwiebeln, Pflanzten Salat, schnitten die Rosen ab und machten den Rasen und die Pflastersteine sauber.
Die Woche verging wie im Flug und schon war Karfreitag und es wurden Eier gefärbt und alles ruhte. Am Ostersonntag wanderten wir um die Herolsmühle herum.
Am Montag wanderten meine Mutter und ich von Heiligenstadt nach Heckenhof zu meiner Oma und dort traf dann noch mein Vater dazu und wir liefen zu einer alten verfallenen Kapelle mitten im Wald zwischen Heckenhof und Draisendorf. Es war ein richtig schöner erholsammer Ostermontag.
Die restliche Woche verlief genauso wie die Woche davor. Wir arbeiteten den ganze Tag im Garten oder Putzten das Haus. Ich hab es genossen den ganzen Tag selbst einteilen zu können und auch Klavier zu spielen so viel und so lang ich wollte. Es waren 2 wunderschöne Wochen und ich wünschte mir sie würden nie enden.Doch leider ist die Woche heute zu ende und ich muss zurück nach München.
Aber alles schöne muss ja leider auch mal enden. Also machen wir das beste daraus und fahren zurück nach München Es wird sich einiges Verändern und ich bin schon drüber es durchzuziehen. Ich werde in nächster Zeit weniger in München sein. Ich will meinen Führerschein machen, mich dringend Operrieren lassen und dann werde ich Deutschland unsicher machen. Ich will wieder nach Hannover, ich will wieder nach Darmstadt und Uli, Theresa, Salome und Demetri besuchen und meine anderen Freunde in Berlin,Hamburg, Zwickau und ganz wichtig Daniel, Katinka und Maxim. Sie fehlen mir alle sehr. Ich will wieder raus in die Welt. Ich war lang genug sesshaft
Karl der Käfer – mein Lieblingslied als Kind
Dieses Lied hat mich durch meine komplette Kindheit begleitet. Ich hatte dieses Lied auf Kasette und hab es ständig zurück gespuhlt weil ich dieses Lied geliebt hab. Es war so schön traurig aber dennoch wahr und sehr toll. Es war schon damals klar, das ich nen sehr engen Draht zur Natur habe und „Karls“ verjage *lach* ![]()
Sein Leben wurde jaeh gestoert,
Als er ein dumpfes Grollen hoert:
Laermende Maschinen ueberrollen den Wald,
Uebertoenen den Gesang der Voegel schon bald. Mit scharfer Axt faellt man Baum um Baum,
Zerstoert damit seinen Lebensraum. Karl der Kaefer wurde nicht gefragt,
Man hat ihn einfach fortgejagt.
Karl der Kaefer wurde nicht gefragt,
Man hat ihn einfach fortgejagt. Ein Band aus Asphalt breitet sich aus,
Fordert die Natur zum Rueckzug auf.
Eine Blume, die noch am Wegesrand steht,
Wird einfach zugeteert. Karl ist schon laengst nicht mehr hier.
Einen Platz fuer Tiere gibt’s da nicht mehr.
Dort, wo Karl einmal zuhause war,
Fahr’n jetzt Kaefer aus Blech und Stahl. Karl der Kaefer wurde nicht gefragt,
Man hat ihn einfach fortgejagt.
Karl der Kaefer wurde nicht gefragt,
Man hat ihn einfach fortgejagt


